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WAZ-Autopilot - Vom Diesel-Sünder zum Klima-Engel

WAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als NewsletterWAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als Newsletter
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Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn der Diesel-Skandal bereits beinahe sechs Jahre zurückliegt, beschäftigt die Affäre Volkswagen weiterhin. Von Konzernseite bemüht man sich um einen schnellen Abschluss. So sind scheinbar außergerichtliche Einigungen mit den ehemaligen Top-Managern um Ex-Konzern-Chef Martin Winterkorn unterwegs. Erst im März hatte der Aufsichtsrat beschlossen gegenüber den ehemaligen Führungskräften Schadensersatz geltend zu machen.
Die Strategie dahinter klar: das leidige Thema soll so schnell wie möglich endgültig raus aus der Öffentlichkeit. Statt mit alten Sünden will der Konzern lieber mit der strikten Ausrichtung auf E-Mobilität und Klimaschutz in den Köpfen der Menschen verankert sein. Nachhaltigkeit ist zum großen Thema geworden beim Autobauer. Das Angebot an E-Autos wird stetig ausgebaut - jetzt kam ganz aktuelle der Cupra Born auf den Markt
Auch beim Thema Ladeinfrastruktur mischt VW aktiv mit - und merzt dabei durchaus auch die politischen Versäumnisse aus. Konzern-Tochter Audi zum Beispiel startet ein Pilotprojekt mit flexiblen Schnelllade-Hubs, die das Ladeerlebnis deutlich attraktiver machen sollen.
Und in den Werken werden die Emissionen ebenfalls stetig nach unten geschraubt. So läuft am Stammwerk in Wolfsburg die Umstellung der Kraftwerke von Kohle auf Gas in vollen Zügen. Erste Tests gab es dieser Tage bereits.
Bei allem Engagement für E-Mobilität und Klimaschutz - Greenpeace wird VW anscheinend nie vom Imagewechsel überzeugen können. Die Umweltorganisation machte jetzt erneut Schlagzeilen, indem Aktivistin in Emden Zündschlüssel von exportfähigen VW-Fahrzeugen abzogen. Mit der Aktion forderte Greenpeace Volkswagen dazu auf, sofort aus dem Verbrenner-Geschäft auszusteigen. Tatsachen wie die mangelnde Ladeinfrastruktur oder die global gesehen fehlende Versorgung von Grünstrom, die E-Mobilität erst klimafreundlich macht, blendeten die Klimaschützer dabei aus.Die Kritik war für viele deswegen nicht wirklich nachvollziehbar. VW reagierte dennoch besonnen und gesprächsbereit - ganz dem neuen Image entsprechend.
Gute Fahrt wünscht Ihnen,
Steffen Schmidt

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