WAZ-Autopilot - Volkswagen – für die Zukunft gut gerüstet

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Liebe Leserinnen und Leser!
Natürlich können viele VW-Beschäftigte die beiden C-Wörter – Corona und Chipmangel - einfach nicht mehr hören. Aber leider prägen sie weiterhin den Arbeitsalltag im Volkswagen-Werk. Seit Mittwoch gilt bei VW - wie bei allen Arbeitgebern in Deutschland – die 3G-Regel.Das heißt: Ins Werk darf nur noch, wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Damit der Einlass einigermaßen problemlos funktioniert, setzt Volkswagen für die Kontrollen an den Werkstoren deutlich mehr Personal ein als sonst. Denn – immerhin das ist eine gute Nachricht - läuft im Werk am Mittwoch und Donnerstag der Drei-Schicht-Betrieb.
Am Freitag - hier kommt das zweite C-Wort ins Spiel - gibt’s leider wieder Kurzarbeit. Im VW-internen WebCast - das ist eine Art TV-Talkrunde – sagte VW-Markenvorstand Ralf Brandstätter, dass die Halbleiterkrise wohl noch eine ganze Weile andauern werde, zumindest in 2022. Die Konsequenz bekommen jetzt 500 Zeitarbeiter zu spüren: Ihre Verträge werden nicht verlängert, weil ihre Arbeitskraft aktuell nicht gebraucht wird. Dabei habe Volkswagen schon „Millionen zusätzlicher Chips“ beschafft und die Produktion in Wolfsburg zumindest teilweise wieder hochgefahren. Aber planen könne man nicht, nur weiter auf Sicht fahren.
Apropos fahren: Volkswagen will wieder mitfahren, nämlich in der Formel 1. Audi und Porsche sagen zwar öffentlich lediglich, dass sie ein Engagement „prüfen“ - aber Insider berichten, dass die Konzernmarken längst ihre Fühler nach Partnern ausgestreckt haben - genannt werden Mc Laren und Red Bull. Starten könnten die Konzernteams 2026 - dann sollen die Hybrid-Motoren der Formel 1-Renner klimaneutral unterwegs sein und die Kosten gedeckelt werden. Das heißt: gleiche Chancen für alle in einem sauberen Rennsport, in dem man Werbung für leistungsstarke Elektromotoren machen kann.
Von einem mehr oder weniger leistungsstarken Elektro-Motor wird auch der ID.5 angetrieben: Das erste schicke Elektro-SUV-Coupe der Marke Volkswagen können Interessierte ab sofort ordern. Das Topmodell GTX leistet 299 PS und hat Allradantrieb - aber schnell beim Kunden ist es leider nicht: „Zumindest nicht vor Weihnachten“, betont VW-Vertriebs-Chef Klaus Zellmer. „Aber unter den Weihnachtsbaum hätte es vermutlich ohnehin nicht gepasst…“
Anpassen will Volkswagen sein Impfzentrum im Hafen 1 an die aktuelle - sorry - Corona-Situation: Man fahre den Betrieb wieder hoch und bereite sich auf Booster-Impfungen, gab das Unternehmen bekannt.
Einen Booster-Effekt erhoffen sich VW-Konzern-Chef Herbert Diess und VW-Marken-Chef Ralf Brandstätter von einer engeren Zusammenarbeit der einzelnen Marken. So entwickelt Skoda aktuell eine neue Plattform für den weltweiten Bau von Kleinwagen, während Seat und Cupra eine Plattform für kleine Elektroautos aufbauen sollen. Und Volkswagen? Liefert das Know How.
Und das noch viele Jahre lang, denn: Die Zahl der Studierenden an der von VW massiv gesponserten Software-Schule „42 Wolfsburg“ in der Markthalle ist auf 280 angewachsen, perspektivisch sollen in Wolfsburg 600 IT-Spezialisten gleichzeitig ausgebildet werden. Zudem startet Volkswagen im Frühjahr 2022 mit dem Bau des „Campus Sandkamp“ - des laut VW „modernsten Entwicklungszentrum der Welt“. In das - natürlich – auch frisch ausgebildete IT-Experten aus der Markthalle einziehen sollen. Insgesamt sollen südlich der neuen Feuerwache bis zu 4000 Beschäftigte an den Autos der Zukunft arbeiten.
Bis 2030 will Volkswagen übrigens der modernste Autobauer der Welt sein - „wir werden Wettbewerbern aus den USA und China die Stirn bieten“, kündigt VW-Marken-Chef Ralf Brandstätter an. Dann soll das Projekt „Trinity“ – der Bau von Elektroautos der nächsten Generation - auf Hochtouren laufen. In einem zweiten VW-Werk, das als Tochter im Umland des Stammwerks gebaut werden soll. Brandstätters Fazit: Volkswagen wird für die Zukunft gut gerüstet sein.
Gute Fahrt wünscht Ihnen
Carsten Bischof

Der Volkswagen-Überblick:

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Corona-Schutz: 3-G-Taskforce kontrolliert ab Mittwoch Zugänge zu den VW-Werken
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... und dann ist da noch das:

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