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WAZ-Autopilot - Luftsprünge in die Zukunft

WAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als NewsletterWAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als Newsletter
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Liebe Leserinnen und Leser,
 
in Sachen Elektromobilität verbucht Volkswagen bereits große Erfolge. Die Verkaufszahlen von konzerneigenen Stromern und Hybriden vervielfachten sich 2020 gegenüber dem Vorjahr. Im Dezember eroberte der ID.3 von Volkswagen in Europa sogar kurzzeitig den Thron vom ewigen Bestseller Golf. Und mit dem ID.4 und dem Audi e-tron GT, der jetzt Weltpremiere feierte, stehen die ersten Auslieferungen der nächsten vielversprechenden E-Modelle kurz bevor.
 
Doch nicht nur im Bereich der E-Mobilität will Volkswagen über kurz oder lang Marktführer werden, auch beim zweiten großen Zukunftsthema - dem autonomen Fahren - peilt VW eine Führungsposition an. Dafür hat der Konzern jetzt seine Zusammenarbeit mit dem Tech-Riesen Microsoft ausgebaut. Cloud-Dienste der Amerikaner sollen bei der Entwicklung eigener Software für Fahrzeugroboter und bei der dafür benötigten Sammlung von Daten helfen.
 
Eines der ersten Fahrzeuge, dass schon mit eigener Software und somit einem höheren Level der Automatisierung unterwegs sein soll, wird in Wolfsburg entwickelt und gebaut werden. Das Auto, dass noch unter dem Projektnamen “Trinity” firmiert, soll 2026 vom Band laufen und konzeptionell bereits Level 4 und damit vollautomatisiertes Fahren ermöglichen. Da freut sich Volkswagen-Markenchef Ralf Brandstätter natürlich darüber, dass jetzt auch die Bundesregierung Tempo macht und die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen schnell auf den Weg bringen will. Denn die Konkurrenz, besonders in den USA und China, schläft nicht.
 
Was die Zukunft angeht, haftet der Blick Volkswagens dabei noch nicht einmal mehr auf der Straße. Auch für die Lüfte hat der Konzern mittlerweile Pläne, wie China-Chef Stephan Wöllenstein jetzt verriet. Gemeinsam mit chinesischen Partnern wolle man die Entwicklung von Luft-Taxis auf den Weg bringen.
 
Höhenflüge in der Gegenwart sind hingegen erstmal nicht zu erwarten. Auch 2021 hält die Corona-Krise die Autoindustrie fest in ihrem Griff. In Europa brach der Absatz im Januar krass ein, nur aus China gab es positive Nachrichten. Daran schuld ist neben der Pandemie auch der weiter anhaltende Chip-Mangel, wegen dem VW die Produktion teilweise drosseln muss.
 
Da ist es gut, dass der Autobauer wenigstens den heftigen Wintereinbruch in Deutschland gut überstanden hat. Teilweise fehlten wegen Bus-Chaos und schwierigen Verkehrsbedingungen zwar Mitarbeiter in der Produktion, empfindlich beeinträchtigt wurde die Fertigung aber nicht. Um die Bus-Probleme künftig in den Griff zu bekommen, haben sich VW-Betriebsrat und WVG nach anfänglichen Knatsch übrigens an einen Tisch gesetzt - und sollten Autos eh bald durch die Lüfte rauschen, gehören Probleme wegen Straßenglätte sowieso der Vergangenheit an.
 
Vorerst noch gute Fahrt statt guten Flug wünscht Ihnen
 
Steffen Schmidt

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