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WAZ-Autopilot - Lohnforderungen: Kein Grund für Zurückhaltung

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Liebe Leserinnen und Leser!
Puh, die ersten vier Bürger-Info-Abende zum neuen Trinity-Werk in Warmenau hat Volkswagen gut überstanden – aber gleichzeitig auch Hausaufgaben aufbekommen. Genauso wie die Stadt Wolfsburg. An manchen Stellen der Planungen sehen die Bürger noch Nachbesserungsbedarf - vor allem in Sachen Verkehr. Nach dem Werkurlaub sollen weitere Bürger-Abende mit überarbeiteter Planung folgen. Denn der Zeitplan von VW und Stadt ist ambitioniert: Im Frühjahr 2023 soll Baustart sein, im Herbst sollen alle Hallen wetter- und winterfest sein.
Der Betriebsrat und die IG Metall – für manche in Wolfsburg ist das irgendwie identisch - laufen sich indessen warm für die Tarifverhandlungen bei Volkswagen. Trotz der weltwirtschaftlichen Dauerkrise sagt Betriebsrats-Chefin Daniela Cavallo: Für Zurückhaltung bei Lohnforderungen gebe es keinen Grund. Sehen die VW-Beschäftigten das genauso? Die AZ/WAZ hat nachgefragt und zum Teil sehr interessante Antworten bekommen.
Eine sehr interessante Erfahrung hat auch VW-Mitarbeiter Nelson Pinheiro gemacht: Der Motorradfahrer - er fährt natürlich die Multistrada der VW-Tochter Ducati – hat den ersten Wolfsburger Fellows Ride organisiert: Eine Motorradtour und -Demo, die Aufmerksamkeit für die neue Volkskrankheit Depression schaffen soll - mit überwältigendem Erfolg und einem großen medialen Echo. Immerhin haben die über 200 Biker 4.000 Euro an Spenden für die Robert-Enke-Stiftung und die KISS-Selbsthilfegruppe in Wolfsburg gesammelt. Nelson Pinheiro war so begeistert, dass er für 2023 gleich den zweiten Fellows Ride organisieren möchte - ob Volkswagen ihn dann sponsert? Immerhin waren Ducati Wolfsburg und viele Fans der sportlichen VW-Tochter Ducati auf ihren Maschinen dabei…
Apropos sportlich: Die Autostadt kündigt für September ihr nächstes GTI-Treffen an – die VW-Sportler gehören zu den wenigen Modellen im Portfolio, die bei Markenfreunden noch so etwas wie Begeisterung auslösen. Aber Volkswagen gelobt Besserung und will nun auch seine Elektroautos emotionalisieren und bietet für ID.4 und ID.5 nicht nur sportliche GTX-Varianten an, sondern für den ID.4 auch gleich noch eine zweite Allrad-Version: den ID.4 Pro 4Motion. Wobei für „Emotion“ längst eine ganz andere Marke im Konzernmittelpunkt steht: Cupra! Die Submarke von Seat kündigt für die nächsten drei Jahre ein echtes Feuerwerk an hochemotionalen Autos an – mit Benzin- und Elektromotor.
Auch Kunst und Kultur haben etwas mit Emotion zu tun - und so sponsert Volkswagen wieder mal die international renommierte Kunstschau „documenta“ in Kassel – mit E-Motor für ein Künstlerschiff, kostenloser ID.3-Flotte (We Share), Ladesäulen und recycelten Fahrrädern. Dieses Angebot hat das Potenzial, „documenta“-Besucher für eine nachhaltige und elektrifizierte Zukunft zu begeistern, oder?
Gute Fahrt wünscht Ihnen
Carsten Bischof

Der Volkswagen-Überblick:

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