WAZ-Autopilot - Krieg in der Ukraine und der neue ID.BUZZ

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Liebe Leserinnen und Leser!
Natürlich steht auch bei Volkswagen aktuell der Krieg in der Ukraine im Mittelpunkt: So forderte der Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Carsten Müller den Konzern auf, sein „Engagement in Russland neu zu bewerten“. Dort produziert VW in seinem Werk in Kaluga Autos. Was Müller meint: VW soll das Werk schließen und sich aus Russland zurückziehen. Die AZ/WAZ hat Volkswagen und Abgeordnete zu Müllers Vorstoß befragt - und bekam zum Teil überraschende Antworten.
Unterdessen muss Volkswagen in Sachsen Kurzarbeit anmelden – wegen des Krieges können ukrainische Zulieferer keine Kabelbäume liefern. Auch VW-Tochter Skoda ist betroffen und musste Kurzarbeit anmelden.
Eine weitere Hiobsbotschaft erreichte Volkswagen aus dem Atlantik: Dort fing der Frachter „Felicity Ace“ Feuer - er soll 4000 Konzernfahrzeuge an Bord haben, die das Schiff nach Nordamerika bringen sollte. VW teilte bereits mit, dass man die Autos auf dem Feuerfrachter vermutlich nicht mehr an Kunden wird ausliefern können. Allerdings sei man als Konzern für verkaufte Fahrzeuge nicht mehr zuständig – die Reederei müsse sich um das weitere Vorgehen kümmern.
Apropos weiteres Vorgehen: Der VW-Betriebsrat stellt klar, dass ein weiterer Sparkurs, der über das bisher Beschlossene hinausgeht, mit ihm nicht zu machen sei. Deutliche Aussage der Vorsitzenden Daniela Cavallo: „Das Bestehende reicht aus!“ Das gilt übrigens auch für interne Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen: Bevor man Externe einstelle, solle VW lieber seine eigenen Stammkräfte umschulen und weiterbilden und so die erfolgreiche Transformation von Volkswagen verwirklichen. Ein Teil der Qualifizierungsoffensive ist die Fakultät 73: Darin werden pro Jahrgang rund 100 Studierende zu Software-Entwicklern ausgebildet – zwei Drittel von ihnen sind VW-Beschäftigte, darunter auch viele aus dem direkten Bereich (Produktion). Erst jüngst wurden 91 Absolventen verabschiedet und in neue Jobs bei Volkswagen vermittelt.
Ein weiteres wichtiges Thema, das den gesamten Konzern bewegt, ist der geplante Börsengang der VW-Tochter Porsche. Manche spekulieren mit einem Börsenwert von 100 Milliarden Euro – damit wäre Porsche allein so viel wert wie aktuell der gesamte Konzern. Mit dem Börsengang verfolgt Volkswagen zwei Ziele: Zum einen soll durch den Aktienverkauf weiteres Geld in die Kassen fließen, dass man wiederum in die Transformation investieren kann. Zum anderen hofft Volkswagen darauf, dass der eigene Aktienkurs endlich auf das Niveau steigt, das den Wert von Volkswagen wirklich widerspiegelt.
Ansonsten schickt Volkswagen frische T-Toc-Modelle in die Verkaufsräume - mit Benzinmotoren. AZ/WAZ konnte Cabrio und R-Modell schon vorab testen – und war beeindruckt vom großen Sprung, den die Autos im Vergleich zum Vorgänger gemacht haben.
Einen Riesensprung erwartet Volkswagen auch vom neuen ID.BUZZ: Der Elektro-Bulli wird am 9. März der Weltöffentlichkeit vorgestellt - in der AZ/WAZ können Interessierte schon jetzt lesen, wie er sich fährt und welche Hoffnungen VW mit dem Lifestyle-Auto verbindet.
Aber vorher erinnern wir noch einmal an die bisherigen Bulli-Generationen – vielen Lesern und Redakteuren wird beim Schreiben und Lesen ganz warm ums Herz. Der Bulli ist halt eine Ikone und wird es hoffentlich auch bleiben…
Gute Fahrt wünscht Ihnen
Carsten Bischof

Der Volkswagen-Überblick:

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... und dann war da noch das:

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