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WAZ-Autopilot - Im Wettlauf gegen Delta

WAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als NewsletterWAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als Newsletter
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Liebe Leserinnen und Leser,
Volkswagen kann nicht nur Autos bauen, sondern macht als Impfzentrum eine gute Figur. Seit Beginn der Impfkampagne Anfang Juni wurden bereits 25.000 Erstimpfungen durchgeführt. Mit der Ankunft des Präparats Johnson & Johnson, mit dem nur ein Piks für den Schutz ausreicht, soll das Impftempo nun nochmal gesteigert werden. VW hofft, das noch vor den Werksferien 40.000 Beschäftigte in den deutschen Werken über den vollständigen Impfschutz verfügen können.
Und das ist wichtig, denn: Mit der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante steigt die Gefahr einer erneuten Corona-Welle. Auf großzügige Lockerungen verzichtet VW deswegen auch erstmal. Home-Office bliebt auch über den Werksurlaub hinaus oberstes Gebot, die Maske - außer im Freien - weiter Pflicht.
Die Vorsicht ist angebracht: Durch den Halbleiter-Mangel hat VW bereits genug auf der Platte. Derzeit ist für den überwiegenden Teil der Beschäftigten in der Produktion erneut Kurzarbeit angesagt. Weil das immer wieder der Fall war, liegt VW beim Autobau ganz schön hinter den Plänen zurück. Soll die angepeilte Aufholjagd gelingen, ist eine neue Pandemiewelle das Letzte, was man gebrauchen kann.
Außerhalb des Werks hingegen schreiten die Lockerungen voran. Bei der Europameisterschaft tummeln sich die Zuschauer in den Stadien. VW ist dort Hauptsponsor und nutzte die Aufmerksamkeit während der Halbfinals nun auch, um mit regenbogenfarbener Bandenwerbung ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen.
Bunt ging es auch in der Autostadt zu. Endlich war mal wieder ein Oldtimertreffen möglich. Über 50 Käfer waren dort zu bewundern und zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Schmuckstücke kann man dabei durchaus als Relikte einer endenden Ära verstehen. Denn die Verbrennertechnologie steht kurz vor dem Aus. VW selbst rechnet damit, dass Benziner und Diesel noch maximal etwas mehr als zehn Jahre lang verkauft werden. Der Käfer aber, das sollte klar sein, wird seine Fans, zu denen auch VW-Chef Herbert Diess gehört, für immer behalten.
Gute Fahrt wünscht Ihnen,
Steffen Schmidt

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