Profil anzeigen

WAZ-Autopilot - Ein Hauch von Hollywood

Liebe Leserinnen und Leser, der Weltkonzern Volkswagen bietet stets guten Filmstoff. Da wäre zum Bei
WAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als NewsletterWAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als Newsletter
WAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als Newsletter
Liebe Leserinnen und Leser,

der Weltkonzern Volkswagen bietet stets guten Filmstoff. Da wäre zum Beispiel der Wirtschaftsthriller Diesel-Skandal, der jetzt vor allem die Tochter Audi beschäftigt. Nach Ex-Chef Rupert Stadler sehen sich nun vier weitere hochrangige Mitarbeiter Anklagen gegenüber.

Während die Verfilmung von “Diesel-Gate” tatsächlich längst in Planung ist, bahnt sich schon der nächste echte Krimi an. Die aktuelle Abhör-Affäre könnte glatt als Spionagethriller durchgehen. Nicht nur, dass ein Mitarbeiter über ein Jahr lang die Inhalte vertraulicher Gespräche mitschnitt, in denen VW zumindest fragwürdige Methoden zur Ausbootung des Zulieferers Prevent erörtert. Jetzt wurde auch noch bekannt, dass das Haus des mutmaßlichen Maulwurfs Ende Mai nach Brandstiftung den Flammen zum Opfer fiel. Zusammenhang nicht auszuschließen.

Mehr als Hauptdarsteller in einem Action-Streifen taugt da der neue Golf GTI. Den durfte WAZ-Redakteur Christian Opel in der letzten Woche auf Herz und Nieren testen. Die neue Generation der Ikone begeistert vor allem mit ihrer Sportlichkeit. Fazit: Auch als Fluchtwagen gut zu gebrauchen.

Als romantisches Biopic geht hingegen die Geschichte von “Sofie” durch - einem alten VW Bulli, den Volkswagen jetzt, 70 Jahre nach der “Geburt” noch einmal auf Tour schickte, um die Stationen des langen und erfüllten Autolebens zu besuchen.

Während der Bulli für die glorreiche Vergangenheit steht, soll der ID.3 die Zukunft einläuten. Damit der Marktstart des Stromers zu einer erfolgreichen Science-Fiction-Story wird, schickt Volkswagen derzeit Trainerteams mit 100 Fahrzeugen durch die Republik, um die 6000 Händler zu schulen. Kunden können die Mobilität der Zukunft dann im September selbst erleben.

Aber auch Drama gehört zur derzeitigen Realität Volkswagens und der gesamten Autoindustrie. Die Spuren der Corona-Krise werden immer deutlicher. Nicht nur Ministerpräsident Stephan Weil sorgt sich um haufenweise auftretende Insolvenzen in der Zuliefererbranche und damit etliche gefährdete Existenzen.

Damit das Corona-Drama nicht durch eine zweite Welle und einen erneuten Shutdown zur echten Horror-Show wird, trifft Volkswagen in Wolfsburg gerade umfassende Vorkehrungen. Am Montag trafen die ersten Container ein, in denen kommende Woche die aus dem Urlaub heimkehrenden Mitarbeiter aus das Virus getestet werden können. So wird am Ende dann vielleicht - wie so oft im Film - doch alles gut.

Gute Fahrt und ein Happy end wünscht Ihnen

Steffen Schmidt

Der Volkswagen-Überblick:

Corona-Container im Werk Wolfsburg angekommen
Über 100 Leiharbeiter aus Hannover klagen auf Weiterbeschäftigung bei VW
VW-Abhörskandal: Haus des mutmaßlichen Maulwurfs abgebrannt
Abschied vom Achtzylinderdiesel: VW legt Touareg-Sondermodell auf
Stephan Weil: „VW könnte gestärkt aus der Corona-Krise herausgehen“
30 Jahre Golf Country: VW-Fans feiern erstes SUV in der Autostadt
Mehr Bandbreite beim Fahrspaß: So fährt sich der Golf 8 GTI
Diesel-Affäre: Anklage gegen vier weitere Audi-Mitarbeiter
VW schult Händler für ID.3: Trainer gehen mit 100 Fahrzeugen auf Tour
„Sofie“ auf Tour: 70 Jahre alter Bulli fährt auch durch Wolfsburg
Oft gut gepflegt: Golf Sportsvan im Gebrauchtwagen-Check
Coole Promotion: Lego baut Ducati Panigale V4 als 1:1-Modell nach
Volkswagen eröffnet Fahrzeugmontagewerk in Ghana
... und dann war da noch das!

Volkswagen: Baustellen-Rundgang mit Bernd Osterloh auf der Baustelle in den Hallen
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.