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WAZ-Autopilot - Die Welle rollt

Liebe Leserinnen und Leser, die Angst vor einer zweiten Corona-Welle treibt Wirtschaft und Volkswage
WAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als NewsletterWAZ-Autopilot - Der VW-Wochenüberblick als Newsletter
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Liebe Leserinnen und Leser,

die Angst vor einer zweiten Corona-Welle treibt Wirtschaft und Volkswagen derzeit um. Die Infektionszahlen überall in Deutschland steigen wieder. VW ist bisher recht glimpflich davongekommen. Nur das Werk in Emden hat mit erhöhten Fallzahlen zu kämpfen. Damit das so bleibt, mahnt Personalvorstand Gunnar Killian zur Vorsicht. “Wir dürfen gerade jetzt zum Start der Grippe- und Erkältungssaison nicht nachlässig werden“, appelliert er auf seinem LinkedIn-Account. „Nur wenn sich alle weiterhin auch an die teils unbeliebten Anti-Corona-Maßnahmen halten, können wir den negativen Trend der Pandemieentwicklung aufhalten”, heißt es dort weiter. Bei VW selbst werde man die Schutzmaßnahmen weiter hochhalten. Wieviel Anstrengung der Schutz der Mitarbeiter auf der ganzen Welt und die Bewältigung der Corona-Krise bedeuten, darin gibt der Chef der Konzernsicherheit, Michael Schmidt, der WAZ exklusive Einblicke.

Wie die Pandemie auch trotz nur weniger Corona-Fälle unter der Belegschaft das Geschäft beeinträchtigt, ist bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover zu sehen. Auch dort werden - wie schon im Werk in Wolfsburg - jetzt 300 Zeitarbeiter eingestellt. Das aktuelle Nachfragehoch ist mit dem aktuellen Personal einfach nicht zu bewältigen. Aufgrund der Schutzmaßnahmen laufen die Bänder langsamer, und Vorsichtsmaßnahmen in Verbindung mit der Grippesaison haben den Krankenstand in den VW-Werken in die Höhe schnellen lassen. Zur Überbrückung müssen also Leiharbeiter her. Zumindest im Werk in Stöcken zieht man aber auch langfristig Lehren aus der Situation. Im April soll eine mittlere Anzahl Mitarbeiter fest eingestellt werden, um künftig flexibler auf solche Situationen reagieren zu können.

Aber auch, um künftige Anläufe zu meistern. Zu den wichtigsten gehört der ID-Buzz als nächstes Puzzleteil in der Elektro-Strategie Volkswagens. Denn dass die Elektromobilität die Zukunft ist, daran lässt nicht nur die Konzernspitze weiter keinen Zweifel. Auch die aktuelle Lebenswirklichkeit zeigt deutlich: Auf den Straßen wird es eher früher als später elektrisch. Nicht nur die Absatzzahlen für E-Autos steigen, sondern auch die Nachfrage nach Wallboxen für zu Hause schnellt in die Höhe. Die privaten Ladesäulen werden den Anbietern in der Region gerade regelrecht aus den Händen gerissen. Was es bei der Entscheidung für eine Wallbox zu beachten gilt, darüber spricht die WAZ mit Experten des Wolfsburger Unternehmens CUBOS.

Firmen wie CUBOS stellen sich übrigens in dieser Hinsicht auf eine etwas andere zweite Welle ein: Denn mit dem brandneuen Bundesförderprogramm für private Ladesäulen, das am 24. November starten soll, dürfte die Nachfrage nach Wallboxen nochmals befeuert werden. Für VW ist das natürlich ein Segen. VW-Chef Herbert Diess nannte das Programm prompt einen “Meilenstein”, der den Einstieg in die E-Mobilität für viele Menschen nochmals attraktiver mache. Denn die Ladeinfrastruktur scheint weiter die größte Hürde auf dem Vormarsch der E-Mobilität zu sein. Auf Langstrecken gelten E-Autos vielen immer noch als nicht praxistauglich. Diese Skeptiker eines Besseren zu belehren, treten derzeit der Rekord-Fahrer Rainer Zietlow und der ID.3 von VW an. Mit einer Marathonfahrt quer durch Deutschland wollen sie zeigen: Die Elektromobilität ist nicht nur die Zukunft, sie kann auch schon die Gegenwart sein.

Gute Fahrt wünscht Ihnen

Steffen Schmidt

Der Volkswagen-Überblick:

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